Was ist ein Phantomfrachtführer — und warum trifft es gerade jetzt so viele?
Ein Phantomfrachtführer tritt als seriöses Transportunternehmen auf: mit gefälschter Identität, mit den missbrauchten Daten einer echten Firma oder als Untermieter einer scheinbar sauberen Lizenz. Er nimmt den Auftrag an, holt die Ware ab — und verschwindet. Die Ladung taucht nie wieder auf.
Der Gesamtverband der Versicherer hat für das Jahr 2025 171 Fälle erfasst, nach 88 Fällen im Jahr davor — die Zahl hat sich nahezu verdoppelt. Der durchschnittliche Schaden liegt bei rund 180.000 Euro je Fall, in Summe bei etwa 30 Millionen Euro. Der GDV empfiehlt Transport- und Logistikunternehmen ausdrücklich, ihre Mitarbeitenden zu schulen.
Der Angriffspunkt ist selten die Technik. Es ist der Moment, in dem eine Anfrage plausibel aussieht, der Preis stimmt, die Zeit drängt — und niemand die zwei Minuten investiert, die den Unterschied gemacht hätten.
Wie hilft unser Online-Kurs dabei?
- Erkennen statt hoffen — Ihre Mitarbeitenden sehen die Warnsignale, bevor der Lkw an der Rampe steht
- Prüfen mit System — feste Prüfschritte für Disposition, Ladestelle, Lager und Management
- Nachweisen — Abschlusstest und Zertifikat für Ihre interne Dokumentation
110.000 Euro Kaffee — und alles sah völlig normal aus
Unser E-Learning-Kurs erzählt einen anonymisierten Schadenfall von Anfang bis Ende. So wird sichtbar, wie realistisch die Gefahr ist und an welchen unscheinbaren Stellen sie gestoppt werden kann.
Der Auftrag steht
Eine Kaffeeladung soll raus. Der Auftrag geht auf die Frachtenbörse — ganz normaler Alltag.
Die Anfrage kommt
Ein Unternehmen meldet sich. Direkt per E-Mail, nicht über die Plattform. Papiere: vollständig. Preis: gut.
Der Lkw kommt
Fahrer, Fahrzeug, Frachtbrief — auf den ersten Blick alles stimmig. Die Ladung wird übergeben.
Die Ladung kommt nicht an
Kein Fahrzeug, keine Rückmeldung, die Nummer tot. Die echte Firma weiß von nichts.
Drei Tätigkeiten, drei Einfallstore
Der Betrug funktioniert nur, wenn er an mehreren Stellen unbemerkt durchkommt. Unser Online-Kurs schult deshalb die betrieblichen Bereiche, an denen sich der Fall stoppen lässt: Auftragsvergabe, Warenübergabe und Prozessverantwortung.
Disposition
Wo der Auftrag vergeben wird: Frachtenbörse, E-Mail-Verkehr, Unterlagenprüfung, Rückbestätigung beim Versicherer. Hier fallen die meisten Warnsignale zuerst auf.
Kapitel 2 und 3 des E-Learnings
Ladestelle & Lager
Wo die Ladung physisch übergeben wird: Auftragsnummer, Original-Frachtbrief, Ausweis und Führerschein des Fahrers, Fahrzeugdaten. Die letzte Gelegenheit, den Fall zu stoppen.
Kapitel 4 des E-Learnings
Management & Geschäftsführung
Wo die Regeln gemacht werden: Prüfprozesse, Zuständigkeiten, Dokumentation — und die Frage, wie das Unternehmen im Schadenfall dasteht.
Kapitel 5 und 6 des E-LearningsDie 8 Kapitel des Online-Kurses im Überblick
Ein durchgehender Fall, acht Kapitel, rund 40 Minuten. Jedes Kapitel des E-Learnings schließt mit einer kurzen Wissensprüfung ab — am Ende steht der Abschlusstest.
Der Fall
Wie ein realer Schadenfall abgelaufen ist — und warum niemand ihn hat kommen sehen.
Wie Täter vorgehen — die 4 Methoden
Identitätsdiebstahl, gefälschte Firmen, missbrauchte Lizenzen, Angriffe über Frachtenbörsen und E-Mail.
Rote Flaggen — Disposition
Die Warnsignale bei der Auftragsvergabe erkennen und richtig reagieren. Mit interaktivem E-Mail-Inspektor.
Rote Flaggen — Ladestelle
Was an der Rampe geprüft werden muss, bevor die Ladung das Gelände verlässt.
Rote Flaggen — Management
Prozesse, Zuständigkeiten und Regeln, die verhindern, dass es auf den Einzelnen ankommt.
Was passiert im Schadenfall?
Der Ablauf nach dem Verschwinden der Ladung: Meldung, Anzeige, Versicherung, Dokumentation.
Prüfen, Melden, Schützen
Werkzeuge und Prozesse für den Alltag — inklusive druckbarer Prüf-Checkliste zum Mitnehmen an den Arbeitsplatz.
Abschlusstest & Zertifikat
12 Fragen, ab 80 % bestanden. Danach steht das persönliche Zertifikat als PDF bereit.
Was kostet ein Vorfall — und was die Schulung?
Stellen Sie ein, wie viele Mitarbeitende bei Ihnen mit Aufträgen, Ladung oder Prozessen zu tun haben.
Mehr als 400 Nutzer? Dann rechnen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Durchschnittlicher Schaden je Fall: rund 180.000 € (GDV, Geschäftsjahr 2025 — 171 erfasste Fälle, rund 30 Mio. € Gesamtschaden). Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher MwSt. Paketpreise gelten für bis zu die angegebene Nutzerzahl.
Was Ihre Mitarbeitenden bekommen
Kompakt, praxisnah und ohne Vorkenntnisse — konzipiert für Menschen, die das E-Learning zwischen zwei Aufträgen absolvieren.
8 Kapitel, ca. 40 Minuten
In einer Mittagspause zu schaffen, jederzeit unterbrechbar. Der Lernstand bleibt gespeichert.
Ein echter Fall als roter Faden
Kein Regelkatalog, sondern ein Schadenfall, der Kapitel für Kapitel aufgelöst wird. Drei kurze Videos.
Interaktiver E-Mail-Inspektor
Verdächtige Anfragen selbst auseinandernehmen: Absenderdomain, Rufnummer, Unterlagen, Tonfall.
Druckbare Prüf-Checkliste
Alle Prüfschritte auf einer Seite — zum Aushängen am Arbeitsplatz, als PDF im Online-Kurs enthalten.
Deutsch plus 10 Fremdsprachen
Der Online-Kurs wird mehrsprachig bereitgestellt: Deutsch, Tschechisch, Englisch, Kroatisch, Litauisch, Polnisch, Rumänisch, Türkisch, Griechisch, Bulgarisch und Russisch.
Abschlusstest & Zertifikat
12 Fragen, ab 80 % bestanden. Das personalisierte Zertifikat steht sofort als PDF bereit und dokumentiert die Teilnahme für Ihre Unterlagen.
Auf jedem Gerät
Desktop, Tablet, Smartphone. Keine Installation, keine Vorkenntnisse, deutschsprachig.
Preise und Nutzerpakete
Einmalige Buchung, 12 Monate Bereitstellung, kein Abo und keine automatische Verlängerung. Für ein Angebot brauchen wir nur die Anzahl Ihrer Mitarbeitenden.
Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.
| Nutzerpaket | Preis netto |
|---|---|
| Einzellizenz (1 Nutzer) | 69,– € |
| bis zu 25 Nutzer | 449,– € |
| bis zu 50 Nutzer | 849,– € |
| bis zu 100 Nutzer | 1.549,– € |
| bis zu 200 Nutzer | 2.849,– € |
| bis zu 300 Nutzer | 3.999,– € |
| bis zu 400 Nutzer | 4.999,– € |
| mehr als 400 Nutzer | auf Anfrage |
Demo-Zugang und Angebotsanfrage
Ihre Fragen — unsere Antworten
Was ist ein Phantomfrachtführer?
Ein Phantomfrachtführer gibt sich als seriöses Transportunternehmen aus, um an eine Ladung zu gelangen. Die Täter nutzen gefälschte Identitäten, missbrauchen die Daten real existierender Firmen oder treten unter fremden Lizenzen auf. Sie nehmen den Auftrag an, holen die Ware ab und verschwinden damit. Der Kontakt läuft häufig über Frachtenbörsen, wobei die Kommunikation gezielt von der Plattform weg auf direkte E-Mail verlagert wird.
Wer im Unternehmen sollte den Kurs absolvieren?
In erster Linie die Disposition, weil dort Aufträge vergeben und Partner geprüft werden. Ebenso wichtig sind Lager- und Verladepersonal, weil an der Rampe die letzte Prüfmöglichkeit besteht, sowie Führungskräfte, die die Prozesse festlegen. In der Praxis sind das je nach Unternehmensgröße typischerweise 10 bis 40 Personen.
Wie lange dauert der Kurs?
Rund 40 Minuten, aufgeteilt in acht Kapitel von drei bis zehn Minuten. Der Kurs lässt sich jederzeit unterbrechen und später fortsetzen; der Lernstand bleibt erhalten.
Erhalten die Mitarbeitenden ein Zertifikat?
Ja. Der Kurs schließt mit einem Abschlusstest über zwölf Fragen ab; ab 80 % richtiger Antworten gilt er als bestanden. Danach steht ein personalisiertes Zertifikat als PDF-Download bereit. Es dokumentiert die Teilnahme und kann für Ihre interne Dokumentation verwendet werden.
Hilft die Schulung uns im Schadenfall gegenüber der Versicherung?
Eine dokumentierte Mitarbeiterschulung gehört zu den Sorgfaltsmaßnahmen, die im Schadenfall dargelegt werden können, und stärkt insoweit Ihre Position. Der Gesamtverband der Versicherer empfiehlt die Schulung von Mitarbeitenden ausdrücklich.
Wie ein konkreter Schaden reguliert wird, entscheidet sich immer am Einzelfall und nach Ihrem Versicherungsvertrag. Eine bestimmte Regulierungsquote ist mit dem Zertifikat nicht verbunden. Sprechen Sie dazu bitte mit Ihrem Versicherer oder Ihrer SVG vor Ort.
Wie läuft die Bereitstellung ab?
Der Online-Kurs wird über das SVG-Lernportal bereitgestellt. Nach Auftragserteilung richten wir Ihren Unternehmenszugang ein, jede Person erhält einen persönlichen Zugang. Benannte Ansprechpartner bekommen zusätzlich Zugriff auf ein Verwaltungsinterface mit Teilnahmeständen. Automatische Erinnerungen gehen in der Regel monatlich an noch nicht abgeschlossene Teilnehmende.
Was passiert nach zwölf Monaten?
Die Bereitstellung endet automatisch — es gibt keine automatische Verlängerung und keine Kündigungsfrist. Innerhalb der Laufzeit ist keine inhaltliche Aktualisierung vorgesehen; wenn wir den Kurs überarbeiten, erfolgt die Bereitstellung über einen neuen Kurs.
Können wir den Kurs vorab ansehen?
Ja. Über das Formular auf dieser Seite erhalten Sie einen Demo-Zugang.
Auf welchen Geräten läuft der Kurs?
Auf Desktop, Tablet und Smartphone. Es ist keine Installation nötig, ein aktueller Browser genügt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
In welchen Sprachen ist der Online-Kurs verfügbar?
Der Online-Kurs wird in Deutsch und zehn Fremdsprachen bereitgestellt: Tschechisch (Čeština), Englisch (English), Kroatisch (Hrvatski), Litauisch (Lietuvių), Polnisch (Polski), Rumänisch (Română), Türkisch (Türkçe), Griechisch (Ελληνικά), Bulgarisch (Български) und Russisch (Русский).
Damit können auch mehrsprachige Teams mit demselben Kursstand geschult und dokumentiert werden.
Wir sind ein kleines Unternehmen — lohnt sich das?
Für einzelne Personen gibt es die Einzellizenz zu 69 € netto. Die kleinste Volumenlizenz für bis zu 25 Nutzer kostet 449 € netto und lohnt sich rechnerisch ab 7 Teilnehmenden gegenüber einzelnen Lizenzen.
Gerade kleinere Betriebe trifft ein Fall härter, weil ein Schaden in der Größenordnung von 180.000 € dort existenzbedrohend sein kann. Der Prüfaufwand, den der Online-Kurs vermittelt, ist derselbe — unabhängig von der Unternehmensgröße.
Zwei Minuten Prüfung. Oder 180.000 Euro.
Holen Sie sich Ihren Demo-Zugang und ein unverbindliches Angebot für Ihr Team.
Angebot & Demo-Zugang anfordern
